Der Begriff Casemodding umfasst allgemein dargestellt die
Um/Neugestaltung, als auch den kompletten Selbstbau eines
Computergehäuses um ein Unikat nach der eigenen Vorstellung
zu erschaffen.
Innerhalb der Casemoddingszene unterscheidet man dann noch
zwischen "Casemod" (dem umgebauten Computergehäuse)
und "Casecon" (dem komplett selbstgebauten Gehäuse
bzw. die Verwendung eines Nicht-Computergehäuses). Diese
Unterscheidung ist im Wesentlichen jedoch nur noch bei Wettbewerben
(die nach einem alten Punkteschema aufgebaut sind) relevant,
um dort eine faire Beurteilung zu ermöglichen.
Ich selbst habe im Sommer 2001 mit Casemodding angefangen
und kann inzwischen auf eine beachtliche Anzahl an Projekten
als auch Erfolgen bei Casemodding Wettbewerben zurückschauen.
So bin ich u.a. dreifacher deutscher Casemod Meister.
Leider wurde bei vielen Wettbewerben in den letzten Jahren
stetig mehr Wert darauf gelegt Casemodding als eine Sportart
von verrückten Hobbybastlern darzustellen. Oftmals nur
um die Zuschauer des Privatfernsehens zu belustigen.
Eine Entwicklung die ich in dieser Form nicht teile und auch
nicht unterstütze.
Der Weg den ich mit meinen Arbeiten seit ein paar Jahren verfolge
ist der, Casemodding als Teil der bildenden Kunst anzusehen
und auch als solche zu präsentieren. Denn von diesem
recht ursprünglichen Casemodding wo Computergehäuse
gewissermaßen nur "getuned" werden, haben
sich Casemodder wie ich es bin schon lange entfernt und unsere
Arbeiten dienen als reine Designobjekte, Ausstellungsstücke
und Kunstwerke.
 
Eine ausführliche Dokumentation von bennys
Casemodding Projekten
findet man auf www.PlexMod.de
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